Referent/innen

Ingrid Hubacek-Stenmo, Mag.

1954 in Schweden geboren zog Ingrid im Teenageralter mit ihrer Familie von Schweden nach Österreich. Heute lebt sie in der Nähe von Wien in einem ökologischen Wohnprojekt, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Für die heutige Arbeit relevante Aus-, Fort- und Weiterbildungen:

Ausbildungen in Körperpsychotherapie (1986-1991,Wien), klassischer Körpertherapie nach Wilhelm Reich (1992-1996, WRI, Wien), verschiedene Formen der Atemtherapie, Personzentrierter Psychotherapie (1996-2000, APG Forum, Wien), Focusing (1996-2000, DAF). Fortbildung in EMDR – Traumatherapie, Coaching Ausbildung (2000, CBJ).

Studium der Psychotherapiewissenschaften an der Sigmund Freud Universität Wien. Bakkalaureat- und Magisterarbeit (2009) über Buddhismus und Psychotherapie sowie Meditation und Psychotherapie. Studienlehrgang in Buddhismus an der Universität Wien, in Zusammenarbeit mit der Buddhist and Pali University of Colombo, Sri Lanka. Abschluss mit Examen und Diplom (2011).

Ingrid ist darüber hinaus Yogalehrerin (TTC 1999, Sivananda Yoga Ashram Bahamas, ATTC 2001, Reith, Tirol) und Achtsamkeitstrainerin.

2004 erschien ihr erstes Buch: „Am Anfang war Klang“, eine persönliche Abhandlung über Mantra- und Nada Yoga. Verschiedene Publikationen über Psychotherapie und Buddhismus in einschlägigen Fachzeitschriften.

Seit Mitte der 1990er Jahre intensive Auseinandersetzung mit Buddhismus und buddhistischer Psychologie in Verbindung mit Psychotherapie.

Ingrid ist Mitbegründerin des Therapiezentrums OK. und des Instituts für Achtsamkeit - SATI.

Sie leitet nun schon seit mehr als 20 Jahren (davon 12 Jahre auch im klinisch-stationären Bereich) körperpsychotherapeutische Selbsterfahrungs, Yoga-, Mantra-und Meditationsgruppen sowie Achtsamkeitstrainings. Dazu arbeitet sie als selbständige Personzentrierte Psychotherapeutin in freier Praxis in Wien.

Ingrid über ihren persönlichen Werdegang hin zu gelebter Achtsamkeitspraxis:
„In meinen therapeutischen Ausbildungen lernte ich auf meinen Körper zu hören. Ich lernte die Verbindung zwischen Atem, Körper, Gedanken und Gefühlen sowohl wahrzunehmen als auch zu verstehen. So haben alle Ausbildungen, die ich gemacht habe, eine weiterführende Verbindung miteinander. All dieses Wissen fließt in der Achtsamkeitspraxis wunderbar zusammen. Ich fühlte mich hier sofort zu Hause, und auch wenn es hier um eine andere Ausrichtung geht, so sind mir meine früheren Erfahrungen sehr hilfreich und kostbar!“

Bernhard Hubacek

1955 in Wien geboren und am Stadtrand nahe der Weinberge aufgewachsen. Lange Streifzüge durch die damals noch dünn besiedelte Peripherie mit ihren Föhrenwäldern, Steinbrüchen und Brombeerstauden waren prägende Kindheitserfahrungen und legten den Grundstein für seine sich bald herausbildende Liebe und Verbundenheit zur Natur.

Abgeschlossene Ausbildungen in Sozialarbeit (Diplom) und Personzentrierter Psychotherapie (Zusatzbezeichnung Personzentrierter Psychotherapeut) Körperpsychotherapie (Biodynamische Körperpsychotherapie, u.a. internationaler Staff mit G. und E. Boyesen, London, D. Boadella, Zürich und B. Schröter, Berlin)

Weiterbildungen in körpereinbeziehenden Therapieverfahren wie Vegetotherapie nach Wilhelm Reich und Focusing (J. Wiltschko, DAF Deutschland), Entwicklungsorientierter Systemischer Therapie (Institut Weinheim, Deutschland) und Erwerb von Coachingkompetenz (Bauer-Jelinek, Wien).

Absolvent eines Studienlehrganges über Buddhismus im interreligiösen Dialog an der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Buddhist and Pali Universitiy,Colombo, Sri Lanka

Seit 1994 ausschließlich selbständige Tätigkeit als Psychotherapeut und Coach, Mitbegründer des Therapiezentrums OK und des Instituts für Achtsamkeit, SATI.

Langjährige Lehr-, Ausbildungs- und Supervisionstätigkeit, Entwicklung von Fortbildungs- und therapeutischen Selbsterfahrungskonzepten (basierend auf Prinzipien der Achtsamkeit und des Mitgefühls), großenteils gemeinsam mit seiner Frau Ingrid („Kraft des Verzeihens“, „Wege der Liebe“, „Glück ist keine Glückssache“).

Seit vielen Jahren intensive Auseinandersetzung mit dem psychologischen Konzept der Achtsamkeit sowie mit Forschungsarbeiten, die den therapeutischen Nutzen von Meditationspraxis nachweisen.

Was Bernhard als den größten Gewinn der Achtsamkeitspraxis für sein persönliches Leben sieht?
„Wahrscheinlich zum einen das Wissen und die Erfahrung, dass tiefe Einsicht über Achtsamkeit jederzeit, sofort und an jedem Ort möglich ist, dass es keinen langen „Erleuchtungsweg` braucht´, und dass wir auch nicht irgendwann irgendwohin kommen müssen. Das hat die suchende Seite in mir tief entspannt. Zum anderen ist Achtsamkeitspraxis ein Weg zur Herzensbildung und zur Verankerung rechten Verantwortungsbewusstseins und Mitgefühls - für mich selbst und für die Welt. Für diese von Metta inspirierte Praxis empfinde ich große Dankbarkeit, denn sie stiftet immer wieder Freude und glückliche Lebensmomente.“